Warum Darmkrebsvorsorge?

Darmkrebs zählt zu den wenigen Krebsarten, die durch frühzeitige Vorsorge fast immer verhindert werden könnten, denn die Vorstufen sind gut erkennbar und leicht zu behandeln. Es kann bis zu zehn Jahren dauern bis sich aus einem harmlosen Polypen ein bösartiges Karzinom entwickelt. Eine einzige Untersuchung innerhalb dieses Zeitraums könnte das verhindern. 

Vorsorge nützt allen – Mitarbeitern und Betrieben

Vorsorge kann Leben retten. Trotzdem scheuen viele Menschen den Gang zum Hausarzt. Darmkrebsvorsorge– das klingt schon so furchtbar unattraktiv. Ab dem 50. Lebensjahr steigt das Erkrankungsrisiko jedoch erheblich – das betrifft Menschen, die noch voll im Berufsleben stehen. Mit einfachen Maßnahmen kann der Betrieb erheblich zur Gesundheit seiner Mitarbeiter beitragen und für lebensrettende Aufklärung und Prävention sorgen. Unsere Daten zeigen: 85% der Mitarbeiter mit positivem Befund entscheiden sich aufgrund der in unserem Angebot enthaltenen ärztlichen Beratung für eine weiterführende Untersuchung beim Facharzt.

Aber es profitieren nicht nur die Mitarbeiter: Mithilfe von betrieblicher Gesundheitsförderung können Ausfallzeiten verkürzt und die Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter gesichert werden. Zusätzlich werden die Arbeitszufriedenheit und die Identifikation mit dem Unternehmen gestärkt. Das steigert nicht nur die Motivation, sondern auch die Produktivität. Betriebliche Vorsorgemaßnahmen können damit nicht nur zur Aufwertung des Unternehmensimages beitragen – sie stärken auch die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebs. 

Gesundheit ist ein wiederkehrendes Thema, es begleitet uns alle ein Leben lang.

Die Darmkrebsvorsorge ist nachweislich die effektivste Form der betrieblichen Gesundheitsprävention. Unser Konzept beinhaltet nicht nur den Versand von Darmkrebstests, sondern auch die telefonische, ärztliche Beratung aller Personen, die ein erhöhtes Darmkrebsrisiko haben. Etwa jede dritte Teilnehmerin oder Teilnehmer wird von unseren Ärztinnen und Ärzten beraten. Dieses Konzept hat Erfolg – aus unserer Nachbefragung wissen wir, dass 85% der Personen sich wegen des Beratungsgespräches für eine Darmspiegelung entscheiden, und nicht wegen eines auffälligen Testergebnisses.

Über die digitale Patientenakte der KME erhalten die MitarbeiterInnen zusätzlich noch wichtige und individuell abgestimmte Informationen zur Darmkrebsprävention über Kurzvideos von etwa 90 Sekunden Länge: Wie läuft ein Darmspiegelung genau ab? Wie entsteht Darmkrebs? Wie kann ich verhindern, dass Darmkrebs überhaupt entsteht? Diese Fragen werden den TeilnehmerInnen hier beantwortet.

Diese mit dem Felix-Burda-Award ausgezeichnete Vorgehensweise garantiert Ihnen die optimale Versorgung ihrer Beschäftigten. Sie erhalten dabei volle Transparenz und können die Aktion über eine Live-Statistik jederzeit verfolgen, und zwar von der Anzahl der Teilnehmer bis hin zur Anzahl der tatsächlich durchgeführten Darmspiegelungen.

Fragen Sie nach, wir sorgen vor!

 

 

Darmkrebsvorsorge mit der KME

In diesem Video erhalten Sie Informationen zu Darmkrebs und Darmkrebsprävention, außerdem die derzeitige Situation in Deutschland und die etablierten Vorsorgemaßnahmen.

Des Weiteren wird der Ablauf der betrieblichen Maßnahme erläutert und das individuelle Vorgehen der jeweiligen Risikogruppen dargestellt.

Darmkrebsvorsorge der KME, Kern Medical
Darmkrebsvorsorge der KME
Information

Die Beschäftigten werden per E-Mail zu der Gesundheitsmaßnaheme eingeladen und füllen einen digitalen Fargebogen aus. Über Plakataushänge können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich über die anstehende Aktion informiert werden.

Das individuelle Darmkrebsrisiko der Beschäftigten wird ermittelt. 

Zunächst erhalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassende Informationen über Darmkrebs und Darmkrebsvorsorgemaßnahmen. Das weitere Vorgehen wird daraufhin auf das persönliche Erkrankungsrisiko der Mitarbeiter abgestimmt:

Beschäftigte mit hohem Risiko werden telefonisch von unseren Ärztinnen und Ärzten umfassend beraten.

Beschäftigte mit hohem und erhöhtem Risiko werden zudem zur Teilnahme an einem immunologischen Test eingeladen, der Ihnen postalisch zugeschickt wird. Auf ausdrücklichen Wunsch können auch Mitarbeiter mit geringem Risiko an dem Test teilnehmen.

Der immunologische Test besteht aus einem Röhrchen und einem Plastikstab, mit dem einfach und sauber eine kleine Menge Stuhl aufgenommen und anschließend an unser Labor zurückgeschickt werden kann. Sollte vier Wochen nach Versand der Tests noch keine Probe bei uns eingegangen sein, erinnern wir den betreffenden Mitarbeiter an die Rücksendung. 

Bei negativem Befund wird den Mitarbeitern das Ergebnis schriftlich mitgeteilt. Fällt ein Test positiv aus, nehmen wir im Vorfeld telefonisch Kontakt auf. 

Die telefonische Beratung wird ausschließlich von unseren approbierten Ärzten durchgeführt. Sie klären die Mitarbeiter umfassend auf und informieren über eventuell weitere nötige Schritte. Bei Bedarf empfehlen sie eine Darmspiegelung, erläutern den Ablauf und nennen den Mitarbeitern geeignete Fachärzte in der Nähe des Betriebes oder dem Wohnort des Mitarbeiters. Die Beratungsgespräche haben sich in der Vergangenheit als äußerst erfolgreich erwiesen.

Die Beschäftigten werden auf freiwilliger Basis nachbefragt, ob der ärztlichen Empfehlungen gefolgt und der Verdacht bestätigt wurde. Der Betrieb erhält eine statistische Auswertung der Maßnahme – selbstverständlich sind dabei alle Daten anonymisiert.